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Systemische Interventionsformen in der systemischen Therapie und Beratung mit Kindern und Jugendlichen

„Die Quelle alles Guten liegt im Spiel.“ (Friedrich Fröbel)

Kinder und Jugendliche kommen selten mit eigenen Aufträgen in die Therapie und können eine Neuerzählung ihrer (Lebens-) Geschichte oder Symptombeschreibung dennoch gut gebrauchen. Das Seminar gibt Einblick in kreative und spielerische Möglichkeiten, um mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu kommen und ihre Ressourcen zu entdecken. Gemeinsam probieren wir aus, welche Möglichkeiten durch den Einbezug von Bilder- und Kinderbüchern, Buntstiften, Handpuppen, Musik und weiteren kreativen Methoden entstehen und wie Veränderungen altersgerecht angeregt werden können.

Ziele

  • Die Teilnehmer*innen haben mehrere systemische Interventionen kennengelernt und ausprobiert, die sich speziell für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien eignen.
  • Sie erfahren, wieso es sich lohnt, auf zielgerichtete Veränderung zu verzichten und können dennoch eine wirksame Kontextsteuerung anbieten.
  • Sie lernen, wie sie mit Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Settings (Einzelsitzung, Mehrpersonensetting Gruppentherapie) gut in Kontakt kommen und Therapieeinheiten gestalten können.

Inhalte

  • Kreative Methoden
  • Externalisierung durch narrative Methoden
  • (De-) Konstruktion von Wirklichkeitskonstruktionen mit Handpuppen, Bildern, Kinder- und Jugendbüchern
  • Anregung der Selbstorganisation mit Ritualen, Talismanen und Zaubersprüchen

Zielgruppen

Teilnehmende der Zusatzqualifikation systemische Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen, (systemische) Psychotherapeut*innen in Ausbildung, Psychologische Psychotherapeut*innen, Fachkräfte aus Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, Pädagogik, Prävention, Psychologie, Therapie, Familientherapie, Beratung und Seelsorge.