Arbeiten in Zwangskontexten
Theorien, Methoden, Haltungen
Klient*innen erleben im Kontext der Sozialen Arbeit die Zusammenarbeit mit Sozialarbeiter*innen nicht immer als freiwillig. Eltern fühlen sich von Mitarbeiter*innen des Jugendamtes gedrängt, eine Hilfe anzunehmen. Familien werden durch das Familiengericht verpflichtet mit einer Sozialpädagogischen Familienhilfe zu arbeiten. Jugendliche fühlen sich genötigt, in einer Wohngruppe zu leben. Die Teilnehmer*innen lernen hilfreiche Visualisierungstechniken für unterschiedliche Zwangskontexte, wissen um die Dynamik von Zwangskontexten, verfügen über Instrumente der Reflexion der Bedürfnislagen von Menschen in Zwangskontexten. Und sie lernen in diesem Seminar Tools zur Arbeit in Kontexten „Abgestufter Freiwilligkeit“.
Ziele
- Theorien für den Zwangskontext kennenlernen
- Tools aneignen für die Arbeit mit Menschen im Kontext Unfreiwilligkeit
Inhalte
- Interventionsstrategien in der Kooperation mit unfreiwilligen Klient*innen
- Methoden der Reflektion der Beziehungsdynamik in Zwangskontexten
- Zeitseilarbeit zur Rekonstruktion von Krisen und Konflikten
- Ansprechvarianten zur Thematisierung von schwierigen Themen
- Tools: Motivationsanalyse, Ressourcensmalltalk, Kontextkarten, Druckbogen und Methoden der Biographiearbeit
Zielgruppen
Alle Menschen, die Menschen in Zwangskontexten beraten, begleiten etc.