Supervisionsformate systemisch gedacht – Struktur trifft Kreativität
„Was sollen wir denn da noch machen – wir kennen den Fall doch schon?“
„Die Lage ist festgefahren.“
Solche Sätze zeigen: Klassische Fallbesprechungen stoßen oft an Grenzen.
Systemische Supervision erweitert den Raum – mit überraschenden, strukturierten, kreativen Formaten.
Was macht ein Format systemisch?
- Es ermöglicht Perspektivwechsel
- Es aktiviert vorhandenes Wissen im System
- Es arbeitet mit Beziehung & Resonanz
- Es regt Hypothesenbildung an
- Es stärkt Selbstverantwortung und Autonomie
Eine kleine Auswahl beliebter Formate:
Format | Wirkung |
Kollegiale Beratung | strukturiert & effizient |
Aufstellung (mit Bodenankern oder Symbolen) | systemisch & körperlich erfahrbar |
Reflecting Team | Resonanz & Wertschätzung |
Tetralemma | Entscheidungsprozesse vertiefen |
Time-Line | biografische und projektbezogene Reflexion |
Metaphernarbeit | tiefenwirksam & emotional |
Symbolarbeit | nonverbal & intuitiv |
Was bringt das?
- Höhere Beteiligung
- Entlastung von der „Expert*innen-Rolle“
- Zugang zu unbewusstem Wissen
- Lebendige und nachhaltige Prozesse
Adventlicher Gedanke:
Vielleicht braucht es in deiner/Ihrer nächsten Supervision
nicht mehr Input –
sondern ein anderes Format.
Ein neues Spielfeld für Entwicklung.
Eine ungewohnte Frage.
Ein Symbol, das berührt.
Noch nicht gelesen?
Innere Antreiber – Zwischen Ansporn und Erschöpfung
Lust, selbst systemische Supervision zu gestalten?
Zur Weiterbildung: Systemische Beratung
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