Innere Antreiber – Zwischen Ansporn und Erschöpfung
„Ich muss noch schnell…“
„Ich darf keine Schwäche zeigen…“
„Das reicht noch nicht…“
Kommt dir/Ihnen das bekannt vor?
Innere Antreiber begleiten viele Menschen durchs Leben –
als motivierende Kraft, aber oft auch als innere Unruhe oder Stressquelle.
Was sind Antreiber?
Verinnerlichte Glaubenssätze wie:
- Sei perfekt
- Streng dich an
- Sei stark
- Beeil dich
- Mach es allen recht
Sie entstehen häufig früh,
aus elterlichen Erwartungen, gesellschaftlichen Normen oder persönlichen Erfahrungen.
Systemisch betrachtet:
Antreiber sind Bewältigungsstrategien, die früher hilfreich waren.
Aber in neuen Kontexten oft mehr schaden als helfen.
Systemisches Arbeiten fragt daher nicht: Wie schalte ich sie aus?
Sondern:
Was wollten sie mir ursprünglich Gutes tun – und was brauche ich heute wirklich?
Fragen zur Reflexion:
- Welcher Antreiber ist bei mir/Ihnen besonders ausgeprägt?
- In welchen Situationen taucht er auf?
- Was könnte ein entlastender Erlaubersatz sein?
z. B. „Ich darf Fehler machen.“ – „Ich darf Hilfe annehmen.“ – „Ich darf Pausen machen.“
Adventlicher Gedanke:
Vielleicht ist dieser Dezember genau der Moment,
einen alten Antreiber zu verabschieden –
und dir/Ihnen selbst mit mehr Milde zu begegnen.
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