Für welche Probleme sind Diagnosen eigentlich eine Lösung?

Systemisch-kritische Blicke auf den Umgang mit psychiatrischen Diagnosen

(FT 13)

Diagnosen und Diagnostik und ihr Stellenwert für die therapeutische Arbeit sind (nicht nur) im systemischen Feld schon lange ein konflikthaftes Thema. Im Falle einer sozialrechtlichen Anerkennung der Systemischen Therapie wird es noch größere Bedeutung bekommen, weil Systemische Therapie als Kassenleistung an die Erstellung psychiatrischer Diagnosen nach ICD (bzw. DSM) gebunden sein wird.

Der Fachtag bietet die Möglichkeit, sich kritisch mit der Geschichte diagnostischen Denkens sowie mit den epistemologischen und pragmatischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, die mit Diagnosen und Diagnostik verbunden sind. Wenn wir davon ausgehen, dass wir nicht nicht diagnostizieren können, stellt sich die Frage nach der Bedeutung unterschiedlicher diagnostischer Konzepte für die beraterische und therapeutische Praxis.

 

Der gängigen Medikalisierung psychischer und sozialer Probleme, die mit der Übernahme psychiatrischer Diagnosen im System der Psychotherapie verbunden ist, werden alternative Möglichkeiten der diagnostischen Problemerfassung gegenübergestellt, die einer systemisch-konstruktivistischen Vorgehensweise angemessener sind.

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Fachtag am 8. Oktober 2019 mit Tom Levold 
und DozentInnen aus dem Team des SI Tübingen

Ort:

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Hörsaal
Calwer Straße 14
72076 Tübingen

Termin:

8. Oktober 2019

8.45 - 17.00 Uhr

8.30 Uhr Begrüßungssnack

Preis:

95,– € (inkl. Snacks und Getränke,
             ohne Mittagessen)

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