Skip navigation

Integration und Interaktion innerer Anteile – Das Wir in mir

„Das Ich ist der einzige Kreislauf, der empfängt, was er aussendet.“ (Paul Valéry)

Zwar treten uns andere Menschen als leibhaftige Einzelpersonen entgegen, doch die unmittelbare wie auch die reflektierte Lebenserfahrung zeigt: da sind jeweils noch andere im Spiel.  Das beginnt bei der elementaren Selbstbeziehung zwischen Ich und mir und kann sich dann zu einer regelrechten (inneren) Gesellschaft ausweiten. So gesehen, agiert und reagiert  jede/r Einzelne als ein kollektiver Singular.
Mit Begriffen, wie: ‚innere Anteile’, ‚innere Familie’ oder ‚inneres Team’ sind Zugänge zu Problemen wie zu Lösungen geschaffen worden, die ein altes Erfahrungswissen aus Philosophie und Literatur therapeutisch wie beraterisch nutzbar machen.

Ziele

  • Die Komplexität des inneren Systems eines Menschen anders sichtbar und erfahrbar und damit für die Kontexte Beratung, Therapie und Soziale Arbeit gestaltbar zu machen.
  • Klärungsdienliche Perspektiven auf komplizierte Konstellationen in einer Person zu vermitteln und Wege für ein besseres inneres Miteinander der einzelnen Persönlichkeitsanteile aufzuzeigen.
  • Zu größerer Selbstnähe, besserer Selbstfreundschaft und fundierterem Selbstbewusstsein anzuregen.
  • Humor im Umgang mit sich selbst zu entwickeln.
  • Die jeweilige „Bewusstseins-Präsident*in“, die „den ganzen Laden zusammenhalten muss“, als Führungskraft zu würdigen und zu stärken.

Inhalte

  • Die Frage des Menschbildes klären (Einführung in die reflektierte Anthropologie)
  • Den besonderen „Weltinnenraum“ beleuchten, der zwischen Ich und mir besteht
  • Dynamiken der Selbstbeziehung als subtile Informationsgeber nutzen
  • Strategien im Umgang mit abgelehnten oder verdrängten Persönlichkeitsanteilen vermitteln
  • Konstruktive Moderation von inneren Bilanzgesprächen
  • Anschauliche und praxisnahe Beispiele aus Psychologie, Literatur und Philosophie
  • Arbeit mit ‚Bodenankern’, Figuren und anderen Formaten der Vergegenwärtigung

Zielgruppen

Führungskräfte und Mitarbeiter*innen aus allen psychosozialen und wirtschaftlichen Arbeitsfeldern sowie Selbständige, Künstler und all diejenigen, die den Kontakt zu sich selbst  verbessern wollen