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Immer nur reden? Lass uns mal was aufstellen!

Systemische Strukturaufstellungen – ein Tool im Handwerkskoffer

In psychosozialen Kontexten der Beratung von Familien, der stationären Jugendhilfe, der Teamentwicklung, des Fallmanagements und der Arbeit mit Organisationen hat auch das professionelle Gespräch seine  Grenzen. Situationen erscheinen uns komplex, verworren, mindestens unübersichtlich. Wir verstehen die Situation nicht, auch gemeinsam werden keine hilfreichen Lösungen entwickelt. Strukturaufstellungen  bieten in diesen Situationen schnell und auf neue und frische Weise Lösungsoptionen. Die Methode ist effizient, erfolgreich und gleichzeitig überraschend. Sie arbeitet mit Repräsentanten für eine Situation, ein System oder auch für Konzepte, Ressourcen, Ziele, Hindernisse – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Ziele

  • Die TeilnehmerInnen lernen die theoretischen Annahmen der Aufstellungsarbeit nach Insa Sparrer und Varga von Kibed kennen.
  • Sie lernen die Arbeit mit Repräsentanten und StellvertreterInnen und üben die Anwendung der Methode anhand ihrer Praxisfälle.
  • Sie arbeiten mit Platzhaltern (Stühlen, Schuhen und Nikoläusen).
  • Sie verstehen die unterschiedlichen Formate von Strukturaufstellungen.
  • Sie können Elemente der Aufstellungen in ihren Arbeitskontexten anwenden.

Inhalte

  • Einsatzgebiete, Möglichkeiten und Grenzen der Aufstellungsarbeit
  • Die Rolle der BeraterIn im Prozessverlauf
  • Verschiedene Varianten von Strukturaufstellungen (Problemaufstellung, Tetralemma etc.)

Zielgruppen

Fachleute aus Arbeitsfeldern der psychosozialen Arbeit mit Jugendlichen, ihren Familien und Eltern, der freien und der öffentlichen Jugendhilfe, der Pädagogik, Beratung und Therapie

Seminarleitung Nevenka Miljkovic