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Neue Autorität und gewaltloser Widerstand

Einführung

Viele Eltern erleben zunehmende Hilflosigkeit angesichts des Verhaltens ihrer Kinder: Gewalt, Beleidigungen, Verweigerungen, Schulabwesenheit, ängstliche Vermeidung und Zwänge. Gängige therapeutische  und pädagogische Konzepte scheitern. Das von Haim Omer entwickelte Konzept der Neuen Autorität bietet Vorgehensweisen an, die eigene Handlungsfähigkeit wiederzuerlangen, ohne Zwang und Gewalt  auszuüben. Nicht nur in der Arbeit mit Eltern, sondern auch in Schulen, sozialpädagogischen Institutionen, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Firmen, bei der Polizei und in der Politik lässt sich mit dem Konzept arbeiten. Stets geht es darum, eine Form von „Anwesenheit“ und „Dasein“ zu verwirklichen, die nicht (primär) auf Macht und Durchsetzung gründet, sondern auf Beziehung und Kooperation – und die damit Bindung ermöglicht.

Ziele

Die TeilnehmerInnen im Seminar lernen folgende Aspekte kennen:

  • die Grundhaltung des gewaltlosen Widerstands in Pädagogik, Psychotherapie und Beratung,
  • die Prozesse von Eskalationsdynamiken sowie die Entwicklung von negativen Abwertungssystemen,
  • die elterliche und pädagogische Präsenz,
  • die Haltungs- und die Handlungsaspekte (Einstellungen, Methoden und Möglichkeiten wie Ankündigung, Sit-In, Wiedergutmachungsgesten...) der Neuen Autorität

Inhalte

  • Überblick über die Haltung und Handlung der Neuen Autorität
  • Sensibilisierung für Prozesse von Gewalt und Macht gegenüber persönlicher Stärke
  • Selbstreflexion eigener Präsenz, Verantwortungsübernahme und Mut zur Autorität

Zielgruppen

Fachleute aus allen psychosozialen Arbeitsfeldern

Seminarleitung Martin Lemme