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Unsichtbare Bindungen in der Herkunftsfamilie

Wurzeln und Flügel

„Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns!“ (Eugène Ionesco)

Als Berater und Fachkräfte in psychosozialen Arbeitskontexten sind wir kontinuierlich mit unserer eigenen Biografie konfrontiert. Eigene Werte, Leitbilder und Erfahrungen wirken in unsere Kooperation mit unseren Klient*innen hinein. Professionelle und nachhaltige Beratung und Therapie setzt die Reflexion der eigenen Biografie sowie die reflektierte Wahrnehmung der eigenen Person (Werte und Haltungen) voraus. Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit seiner Geschichte, der eigenen Herkunftsfamilie, seinen Loyalitäten und Bindungen sowie deren Wirkung und Einfluss auf die eigene Beraterpersönlichkeit auseinanderzusetzen.

Ziele

  • Im Seminar werden Methoden vorgestellt, die den Blick auf die unsichtbaren Bindungen der Teilnehmer*innen und deren Auswirkung auf ihr Denken, Handeln und Fühlen ermöglichen.
  • Die Teilnehmer*innen erleben aus der Perspektive der Klient*innen, wie wirkungsvoll systemische Methoden und Interventionsformen sind.
  • Sie haben die Möglichkeit, sich in der Beraterrolle zu üben, zu erleben und weiterzuentwickeln.

Inhalte

  • Konzepte der Selbsterfahrung und Identitätskonstruktionen
  • Familienbrett
  • Skulpturarbeit, Aufstellungsarbeit
  • Formen der Familienrekonstruktion
  • Genogrammarbeit
  • Umgang mit eigenen Leitbildern, Mythen
    und Tabus

Hinweis

Es wird empfohlen, dieses Seminar erst nach dem Besuch von 2 Grundlagenseminaren zu besuchen.

Zielgruppen

Fachleute aus Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, Pädagogik, Prävention, Therapie, Gesundheit, Pflege, Beratung sowie Seelsorge.

Seminarleitung:

Gabriele Dahn, SE 24, 23. – 25.09.2019
Friderike Degenhardt, SE 26, 25. – 27.11.2019
Friderike Degenhardt, SE 29, 01. – 03.04.2020
Gabriele Dahn, SE 32, 27. – 29.07.2020
Friderike Degenhardt, SE 33, 14. – 16.09.2020