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Systemische Angsttherapie

"Angststörungen haben weder mit den befürchteten Ereignissen geschweige denn etwas mit Angst zu tun.“ (Bernd Schumacher)

Angstpatient*innen experimentieren in der Regel tagtäglich mit unterschiedlichen Strategien gegen ihre Ängste. Genau diese Versuche, die Ängste zu besiegen, sind meistens zum Scheitern verurteilt und mobilisieren oft das Gegenteil. So erzeugt die Angst das, was sie befürchtet.

Das Seminar vermittelt Techniken der systemischen Therapie von Angststörungen. Zunächst stehen differentialdiagnostische Fragestellungen im Vordergrund, um in einem nächsten Schritt spezifische Vorgehensweisen bei unterschiedlichen Angstphänomenen darzustellen.
Den Seminarteilnehmer*innen wird ein standardisiertes Vorgehen bei Angststörungen vermittelt. Hierzu zählt u. a. die Störung problemaufrechterhaltender Muster in der Beziehung der Klient*innen zu ihrer Angst sowie eine Integration von Angst als ein natürliches und allgegenwärtiges Phänomen. Bei entsprechendem Vorgehen genügt oft nur eine einzige Therapiesitzung, um dauerhafte Veränderungen bei Klient*innen zu erhalten.

Ziele

  • Die Teilnehmer*innen erlernen Methoden der Angsttherapie.
  • Sie erhalten Anregungen zur therapeutischen Haltung und setzen sich mit dieser auseinander.

Inhalte

  • Methoden der Angsttherapie
  • Fallbeispiele
  • Therapievideo

Zielgruppen

Psychotherapeut*innen, Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen sowie therapeutisch Tätige, die einen neuen Blick auf und neue Ideen für die Arbeit mit Angst-Klient*innen gewinnen wollen.

Zeiten (9 UE pro Tag)

8.30 –   9.00 Uhr      Technik-Check am ersten Tag/ /Ankommen
9.00 – 13.00 Uhr      1. Block (inkl. 15 minütiger Kaffeepause)
13.00 – 14.00 Uhr      Mittagspause
14.00 – 17.00 Uhr      2. Block (inkl. 15 minütiger Kaffeepause)