Systemische Angsttherapie

(VS 95)

 

„Wenn Du etwas stärken willst, bekämpfe es.“ Milton H. Erickson

AngstpatientInnen experimentieren in der Regel tagtäglich mit unterschiedlichen Strategien gegen ihre Ängste. Genau diese Versuche, die Ängste zu besiegen, sind meistens zum Scheitern verurteilt und mobilisieren oft das Gegenteil. So erzeugt die Angst das, was sie befürchtet. 

 

Das Seminar vermittelt Techniken der systemischen Therapie von Angststörungen. Zunächst stehen differentialdiagnostische Fragestellungen im Vordergrund, um in einem nächsten Schritt spezifische Vorgehensweisen bei unterschiedlichen Angstphänomenen darzustellen.

 

Den SeminarteilnehmerInnen wird ein standardisiertes Vorgehen bei Angststörungen vermittelt. Hierzu zählt u. a. die Störung problemaufrechterhaltender Muster in der Beziehung der KlientIn zu ihrer Angst sowie einer Integration von Angst als eines natürlichen und allgegenwärtigen Phänomens. Bei entsprechendem Vorgehen genügt oft nur eine einzige Therapiesitzung, um dauerhafte Veränderungen bei KlientInnen zu erhalten. 

Ziele:

 

  • Die TeilnehmerInnen erlernen Methoden der Angsttherapie.

  • Sie erhalten Anregungen zur therapeutischen Haltung und setzen sich mit dieser auseinander

Inhalte:

 

  • Methoden der Angsttherapie

  • Fallbeispiele

  • Therapievideo

 

 

Zielgruppen:

PsychotherapeutInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen sowie therapeutisch Tätige, die einen neuen Blick auf und neue Ideen für die Arbeit mit Angst-KlientInnen gewinnen wollen

Seminarleitung:

Dr. Bernd Schumacher

Ort:

Seminarhaus Ammerbuch, Pfäffingen

Termin:

19. – 21. Oktober 2018

Preis:

380,– € (inkl. Snacks und Getränke,
              ohne Mittagessen und Übernachtung)

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